08.05.2012

Dokument über Verkündigung und neue Evangelisierung

article-530-img1.jpegWien, 06.05.12 (KAP) Unter dem Titel "Verkündigung und neue Evangelisierung in der Welt von heute" hat die Österreichische Bischofskonferenz jetzt ein neues Dokument veröffentlicht, das bei der letzten Vollversammlung der Bischöfe im März beschlossen wurde. Der Text will "Anregungen geben, auf welche Art und auf welchen Wegen eine 'neue' Evangelisierung die Menschen in der Welt von heute zum Glauben einladen kann", schreibt Bischof Alois Schwarz im Vorwort dazu. Als innerhalb der Bischofskonferenz für die Bereiche Pastoral und Katechese zuständiger Bischof leitete Schwarz die Erarbeitung des Dokuments, das in der Schriftenreihe der Bischofskonferenz publiziert wurde.


 

Dokument über Verkündigung und neue Evangelisierung

25.04.2012

Papst schreibt an deutsche Bischöfe: „pro multis“ mit „für viele“ übersetzen

papst.jpegEin Brief aus Rom: Papst Benedikt XVI. hat mit Datum vom 14. April einen Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, verfasst und dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zur Kenntnis gebracht. In diesem Brief geht der Papst auf die angemessene Übersetzung des Kelchwortes im Hochgebet der Heiligen Messe ein. Kernpunkt: Die lateinischen Worte „pro multis“ sollen künftig mit „für viele“ übersetzt werden. Das Argument der Papstes: Die Treue zu den Worten Jesu, wie sie in den Einsetzungsworten wiedergegeben sind. Dabei sei ihm „bewusst, dass die Übersetzung eine ungeheure Herausforderung an alle bedeutet, denen die Auslegung des Gotteswortes in der Kirche aufgetragen ist“, schreibt Benedikt XVI. wörtlich.

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17.10.2011

Päpstliches Motu Proprio: Porta Fidei - Tür des Glaubens

porta fidei5.jpg>> RealAudioMP3  An diesem Montag stellt der Vatikan das am Sonntag angekündigte apostolische Schreiben Papst Benedikt XVI. zum Jahr des Glaubens vor, das am 12. Oktober 2012 beginnen wird. Stefan von Kempis hat das Motu Proprio für uns gelesen.


Worum geht es Papst Benedikt mit seinem „Jahr des Glaubens“?

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17.09.2011

Deutschland: Päpstliches „Wort zum Sonntag“

papst.jpgKurz vor seinem Deutschlandbesuch spricht Papst Benedikt XVI. an diesem Samstag das „Das Wort zum Sonntag“ in der ARD. Es ist der zweite Auftritt eines Papstes auf dem traditionsreichen Sendeplatz. Schon Johannes Paul II. war am 25. April 1987 Sprecher der Sendung. Die geistliche Ansprache Benedikts wurde bereits vom Vatikanischen Fernsehzentrum aufgezeichnet. 

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16.07.2011

Botschafter Schmid zum Papstbesuch: „Ein ökumenischer Besuch“

papstbesuch 2011.JPGDer kommende Papstbesuch in Deutschland ist nicht nur für viele Katholiken ein besonderes Ereignis, er markiert auch einen „Höhepunkt“ in den Beziehungen zwischen Deutschland und dem Heiligen Stuhl. Papst Benedikt XVI. ist der erste deutsche Papst seit fast 500 Jahren, und in diesem Amt besuchte er Deutschland schon zwei Mal: 2005 beim Weltjugendtag in Köln und 2006, als er ein paar Tage in seiner bayrischen Heimat verbrachte. Sein erster offizieller Besuch in Deutschland im September 2011 stößt schon jetzt auf enormes Interesse in der Bevölkerung und den Medien. Für den deutschen Botschafter am Heiligen Stuhl, Walter Jürgen Schmid, wird beim Papstbesuch im September die Ökumene im Vordergrund stehen. Radio Vatikan hat den Diplomaten zu den einzelnen Stationen der Papstreise befragt.

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22.03.2011

Erster Kinofilm über Benedikt XVI. startet Ostern

francesco und der papst.jpgKinostart von „Francesco und der Papst“ ist an Gründonnerstag: Was spielt sich ab hinter den dicken Mauern des Vatikans? Wie lebt und arbeitet der deutsche Papst in seinem Appartamento?

>> Kath.net

02.02.2011

Kard. Brandmüller: „Kirche ist mehr als ein Unternehmen“

walter brandmueller,karl lehmann,mainz,cdu,politik,viri probatinorbert lammert,annette schavan,bernhard vogel,erwin teufel,dieter althausbischoefe,deutschland,priestermangel,augsburger allgemeiner,priesteramt,zoelibat,prietertum,jesus,apostel,anglikanern,glaube und lebenDurch eine Änderung der Voraussetzung zum Priesteramt kann die Kirche den Priestermangel nicht beseitigen. Davon ist Kardinal Walter Brandmüller überzeugt. Gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ (Mittwoch) sagte er, dass das Priestermangel-Argument „rein pragmatischer Art“ sei und damit dem Thema nicht angemessen.

 

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02.07.2009

Eine dreifache Verpflichtung für ein christliches Europa

Von Msgr. Gergely Kovács, Büroleiter des Päpstlichen Rates für die Kultur, Auszug aus einer Rede anlässlich des Kongresses der Paneuropa Union am 2. Mai 2009 in Passau, Deutschland.

 

http://www.europe4christ.net/fileadmin/media/images/Fisch_klein.jpg

 

 

Auf den ersten Blick präsentiert sich Europa als ein Mosaik der Kulturen: Da gibt es die lateinischen, aber auch die germanischen und baltischen, die slawischen und keltischen Gebiete und gerade heutzutage dürfen wir nicht die starken, von außerhalb Europa kommenden Migrationsflüsse vergessen. Obwohl Europa fast nie eine staatsbürgerliche, politische oder historische Einheit bildete, besaß es doch im Grunde genommen jahrhundertelang eine eigene kulturelle und spirituelle Einheit.


Zeugnisse für diese Pluralität finden wir auch, wenn wir an die Bedeutung der griechischen Philosophie oder die Auswirkung des römischen Rechts, aber auch an den Einfluss der liberalen Aufklärung oder der Arbeiterbewegung, das heißt an die Vernunft und den Kampf für die soziale Gerechtigkeit, denken. Das Christentum war zweifellos der goldene Knoten, der diese Vielfalt zusammenhielt. Der große Goethe fasste dies in seinem bekannten Satz: “Die Muttersprache Europas ist das Christentum” zusammen.

 

Die christliche Seele mag wohl oft verwundet oder von Ablagerungen bedeckt worden sein; sie ist aber nie erloschen. Und so möchte ich jetzt eine dreifache Verpflichtung vorbringen und einen dreifachen Aufruf an uns alle richten.

 

1. Vor allem müssen wir unbedingt – wenn es um unsere eigenen Wurzeln und die Grundwerte der wahren Identität Europas geht – GEGEN DIE VERGESSLICHKEIT ANKÄMPFEN, sonst werden die Kathedralen und ruhmreichen Denkmäler – wie es der deutsche Dichter Wilhelm Willms ausdrückte – “zu leeren Schneckenhäusern”, die von herzlosen, zerstreuten Touristenschwärmen, die ohne Leben, Gesänge, Stimme oder Glauben sind, durchlaufen werden. Diese edlen Zeichen unserer Kultur wären dann wie Muscheln, in denen das Meeresrauschen der Vergangenheit verstummt ist.

 

2. Zusammen mit diesem ersten Kampf, auf diesen folgend und mit diesem verbunden muss ein zweiter Kampf gegen Oberflächlichkeit, Banalität, Leere, Vulgarität und Hässlichkeit erfolgen. EINE RÜCKKEHR ZUR ETHIK UND SCHÖNHEIT, die jahrhundertelang als Fixsterne am Himmel der europäischen Zivilisation glänzten, muss gerade durch die christliche Botschaft – die Gerechtigkeit und Schönheit, Wahrheit und Liebe verkündet – erfolgen.


Oft wird der dänische Philosoph und Christ Soeren Kierkegaard zitiert, der Folgendes in sein Tagbuch schrieb: “Es ist, als ob das Schiff vom Bordkoch gesteuert wird, der über den Lautsprecher des Kommandanten nicht die Route bekannt gibt, sondern erzählt, was wir morgen essen werden”. Betrachten wir zum Beispiel mit kritischen Augen das Fernsehen, das heute nur mitteilt, was wir essen und wie wir uns kleiden sollen und welche Mode und Lebensarten es gerade gibt. Dagegen fehlt oft die Stimme, die die Richtung vorgibt, den Sinn des Lebens anspricht und uns zu Gut und Böse, Recht und Unrecht, zum Wahren und Unwahren, zu Leben und Tod befragt.

 

3. Schlussendlich möchte ich auf eine dritte Verpflichtung hinweisen, damit wir wieder zu echten Europäern werden können - der KAMPF GEGEN EXTREMISMUS JEDER ART. Einerseits besteht in der Tat die Gefahr eines Synkretismus, der zum Relativismus wird und unsere Identität auslöscht. Dostojewski bemerkte dazu bitter: „Europa hat Christus verleugnet; deshalb und nur deshalb liegt es im Sterben”. Andererseits gibt es die Gefahr des Fundamentalismus, der zum „Exklusivismus“ wird, der jeden Respekt auslöscht und alle positiven Werte der Mitmenschen ignoriert, weil man vor allem Angst hat, was anders ist.


Es ist daher unabdingbar, dass wir zur großen Tradition des Dialogs, der Gegenüberstellung von Kulturen und Religionen im Geiste eines wahren Christentums zurückfinden.

 

Thomas S. Eliot schreibt: „Wenn das Christentum verschwindet, verschwindet mit ihm unsere ganze Kultur, ja sogar unser Antlitz“.


Als Wunsch und Ermutigung für Euch alle, die Ihr euch in der Bildung des “neuen Europa” engagiert, möchte ich mit den Worten des Heiligen Vaters, Benedikt XVI., abschließen, der in der Audienz am Vorabend des fünfzigsten Jahrestags der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 24. März 2007 in Rom von einer “einzigartigen Form der «Apostasie» [Europas] von sich selbst, noch bevor sie Apostasie von Gott ist” sprach und sagte: “Werdet nicht müde, und verliert nicht den Mut! (…...). Seid auf europäischer Ebene aktiv präsent in der öffentlichen Debatte, dies im Bewusstsein, dass sie nun integrierender Teil der nationalen Debatte ist, und begleitet diesen Einsatz mit einem wirksamen kulturellen Handeln.“

 

(Europe4Christ.net)

03.06.2009

Europa für Christus ! Gedanken zur Europawahl

 

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Liebe Freunde!

 

Europa für Christus! hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren 40 Europabriefe zu vielfältigen Themen versandt.


Eine Übersicht dieser eigentlich „zeitlosen“, einfach gehaltenen und kurzen Texte finden Sie auf www.europe4christ.net/index.php.


Unser neuer Europabrief widmet sich den kommenden Europaparlamentswahlen von 4.-7. Juni. Bitte leiten Sie gerade auch diesen Brief an Ihre Freunde weiter. Auf unserer Homepage ist er in 10 Sprachen abrufbar!

 

Ihr “Europa für Christus!” Team

 

PS: Vergelt’s Gott für Ihr tägliches Vaterunser für eine christliche Erneuerung Europas!

 

 

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Gedanken zur Europawahl

 

Um eine fundierte Entscheidung bei der Wahl zu erleichtern, wollen wir hier einige allgemeine Prinzipien als Anregung mitgeben.

 

I) ZUR WAHL GEHEN

Ergreifen Sie die Chance und lassen Sie diese wichtige Entscheidung nicht von anderen treffen, die vielleicht nicht Ihre Überzeugungen teilen.

 

II) RECHERCHE

Wofür steht eine bestimmte Partei? Was ist die persönliche Überzeugung eines bestimmten Kandidaten, einer Kandidatin? Beide Fragen sind sehr wichtig.

 

III) KONTAKT MIT KANDIDATEN AUFNEHMEN

Während einer Wahlkampagne sind die Kandidaten für Ideen der Wähler meist sehr offen. Eine gute Gelegenheit also, um zu fragen: Was werden Sie in dieser wichtigen Frage unternehmen? Warum haben Sie in der Vergangenheit so oder so gestimmt? Jedes Mail, jeder Anruf wird als Interesse von vielen gewertet. Zeigen Sie dadurch, dass es die christliche Stimme gibt!

 

IV) IN DER ENSCHEIDUNG KOMPROMISSBEREIT SEIN!

Meist findet sich keine Partei, die alles genauso macht, wie man es sich persönlich wünscht. Als Christ darf man hier Kompromisse machen. Nicht zu wählen stärkt immer nur die entgegengesetzte Seite. Sich in dieser Situation für das „geringste Übel“ zu entscheiden, ist nicht unmoralisch!

 

V) GUTE KANDIDATEN UNTERSTÜTZEN

Geben Sie wirklich guten Kandidaten mehr als nur Ihre Stimme! Informieren Sie andere von seiner/ihrer Kandidatur. Drücken Sie der Partei Ihren Dank aus, diese Person aufgestellt zu haben. Usw.

 

VI) BLEIBEN SIE DRAN!

Ihr Engagement rund um eine Wahl darf nicht mit der Stimmabgabe enden. Beobachten Sie, wie sich Ihre Repräsentanten verhalten. Es gibt mehrere elektronische Informationsbriefe, die Neuigkeiten zu den für Christen zentralen Themen verbreiten. Auch die Webseite des Europäischen Parlaments (www.europarl.eu.int, bzw. www.europarl.europa.eu/members/expert/alphaOrder.do) dokumentiert genau, was einzelne Abgeordnete sagen und tun. Die Liste kann nach Sprache, Name, Land oder Partei sortiert werden. Auf der Liste können Sie nach der Wahl die Aussagen der neu gewählten Abgeordneten mitverfolgen.

 

VII) MACHEN SIE IHREN KANDIDATEN VERANTWORTLICH!

Zögern Sie nicht, Ihre Repräsentanten und die anderen Abgeordneten im Europarlament zu kontaktieren. Teilen Sie ihm/ihr mit, was Ihnen an ihrer Arbeit zusagt oder missfällt. Dazu hier unsere Information: Wie schreibe ich einen guten Brief an einen Politiker: www.europe4christ.net/index.php.

 

 

Wägen Sie Ihre Prioritäten als Christen ab!

 

Als ökumenische Initiative stellen wir Ihnen zur Abwägung folgende Gedanken des großen christlichen Denkers Joseph Ratzinger – nunmehr Papst Benedikt XVI. – zur Verfügung: In einer “lehrmäßigen Note zur Politik” fasste er vor Jahren prägnant zusammen, was Christen in der Politik beachten sollten.

 

Demnach sollten Christen fragen: Wie steht eine bestimmte Partei, ein bestimmter Kandidat, zu …

1) … dem Grundrecht auf Leben von der Empfängnis zum natürlichen Tod?

2) … der Pflicht, die Rechte des menschlichen Embryos zu schützen und zu respektieren?

3) … der Familie, basierend auf der Ehe zwischen Mann und Frau?

4) … der Freiheit der Eltern in Bezug auf die Erziehung und Bildung ihrer Kinder?

5) … der Pflicht der Gesellschaft Minderjährige vor modernen Formen der Sklaverei wie Drogenmissbrauch und Prostitution zu schützen?

6) … dem Recht auf Religionsfreiheit?

7) … der Förderung einer Wirtschaftsordnung, die wirklich im Dienst am Menschen und dem Gemeinwohl steht (hinsichtlich sozialer Gerechtigkeit, Prinzipien der menschlichen Solidarität und Subsidiarität)?

8) … der Verwirklichung von umfassendem Frieden innerhalb der Staaten und weltweit?

 

Zum Volltext: „Lehrmäßge Note“ zu einigen Fragen über den Einsatz und das Verhalten der Katholiken im politischen Leben (Rom, Kongregation für die Glaubenslehre, 24. November 2002): www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents...

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10.08.2008

Weltjugendtag Sydney 2008 - Rückblick

 

 

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